Schweißtechnologie
FLW ENSIS
FLW ENSIS

Dank Faserlasertechnologie lassen sich auch anspruchsvolle Materialien problemlos schweißen. Schnell und mit hoher Qualität. Mit der bewährten FLW-ENSIS und vielen Extras hat AMADA diese Eigenschaften weiter ausgebaut.

Mehr Flexibilität

Bereits durch den Einsatz des FLW Faserlasers hat AMADA neue Dimensionen beim industriellen Schweißen eröffnet: Anspruchsvolle oder hochreflektierende Materialien wie Kupfer, Messing oder Titan werden ebenso ausgezeichnet verarbeitet wie die Kombination aus Materialien mit unterschiedlichen Schmelzpunkten. Mit der FLW-ENSIS kommen weitere Funktionen hinzu, die den Schweißprozess noch breiter anwendbar, prozesssicherer und wirtschaftlicher machen.

Rotierende Linse (Weaving)

Dank des Weavings überbrückt die Laserschweißzelle FLW-ENSIS weit breitere Spalte als konventionelle Laserschweißsysteme.
Dank des Weavings überbrückt die Laserschweißzelle FLW-4000 M3 Y weit breitere Spalte als konventionelle Laserschweißsysteme.

Der Schweißkopf ist mit einer rotierende Linse bestückt (Weaving). Diese Linse lässt den Laserstrahl in einem definierten Radius kreisen und kann ein größeres Spaltmaß als bisher sauber überbrücken, sowohl mit als auch ohne Schweißdraht oder sogar innerhalb desselben Bauteils. Das führt zu geringerem Materialauftrag, weniger Wärmeeintrag sowie exakt definierten und nahezu nacharbeitsfreien Schweißkanten. Im Vergleich zu konventionellen Laserschweißsystemen können dank des Weavings bis zu 30 Prozent breitere Spalte mit hoher Qualität geschlossen werden.

Teach Assist System (TAS)

Verbessert wurde auch das Teach Assist System (TAS). Nach der Programmierung muss nur noch ein Testlauf erfolgen, um mögliche Nahtabweichungen mithilfe von TAS manuell zu korrigieren. Das System erstellt von jedem Fixpunkt ein Foto, das als Grundlage dient, um die Nahtverläufe der Folgeteile automatisch zu vergleichen und gegebenenfalls zu korrigieren. Ein Verfahren, das für jedes Einzelteil, aber auch für Komponenten, die in beliebigen Abständen vorab definiert worden sind, anwendbar ist. Keine Korrekturen sind nötig, wenn die Teile innerhalb eines vorgegebenen Toleranzfelds gefertigt und exakt gespannt worden sind. Die Weiterentwicklung des TAS verringert die Durchlaufzeiten, reduziert möglichen Ausschuss und kann Nacharbeiten am fertigen Teil ersparen.